Viele Restaurants, Cafés und Pizzerien in Ostfriesland haben eines gemeinsam: Sie sind auf Lieferplattformen gelistet, pflegen eine Facebook-Seite – und wundern sich trotzdem, warum am Ende des Monats so wenig übrig bleibt. Ein großer Teil des Problems liegt auf der Hand: Jede Bestellung über eine externe Lieferplattform kostet Provision. Jede Direktbestellung über Telefon oder Ihre eigene Website kostet – gar nichts.
Das Provisions-Problem: Was Lieferplattformen wirklich kosten
Lieferando, UberEats und ähnliche Plattformen bieten Reichweite – aber nicht umsonst. Je nach Vertrag und Paket geben Gastronomen einen erheblichen Anteil jeder vermittelten Bestellung als Provision ab. Hochgerechnet auf einen ganzen Monat kann das eine beachtliche Summe sein, die direkt von Ihrem Umsatz abgezogen wird, bevor Sie überhaupt etwas in der Hand haben.
Die Alternative ist einfacher als viele denken: Wer eine eigene Website mit einer gut sichtbaren Telefonnummer oder einem WhatsApp-Bestelllink hat, gibt Kunden die Möglichkeit, direkt bei Ihnen zu bestellen – ohne Plattform dazwischen, ohne Provision, ohne Abhängigkeit. Das Geld bleibt in Ihrem Betrieb.
Das bedeutet nicht, dass Sie Lieferplattformen komplett aufgeben müssen. Aber je mehr Stammkunden Sie auf Ihre eigene Website lenken, desto weniger Provision zahlen Sie insgesamt.

Google findet Ihr Restaurant nicht
Stellen Sie sich vor, jemand kommt neu nach Papenburg oder Leer, hat Hunger auf Pizza und tippt bei Google: „Pizzeria Papenburg". Was erscheint? Restaurants mit Website, Google-Unternehmensprofil, Öffnungszeiten und Bewertungen – auf einen Blick. Wer nur auf Lieferando oder Facebook vertreten ist, taucht in diesen Suchergebnissen kaum auf.
Das ist besonders schmerzhaft, weil genau diese Suchanfragen mit hoher Kaufabsicht kommen. Jemand der „Restaurant Leer Abendessen" googelt, will heute Abend essen – nicht irgendwann. Wer in diesem Moment nicht auftaucht, bekommt den Tisch nicht besetzt. Ein gut gepflegtes Google-Unternehmensprofil in Kombination mit einer eigenen Website ist hier der stärkste Hebel.
Was auf eine Gastronomie-Website gehört
Eine Website für ein Restaurant, Café oder eine Pizzeria muss nicht groß sein. Was zählt, ist dass die wichtigsten Informationen sofort auffindbar sind:
- Digitale Speisekarte – direkt auf der Seite lesbar, mobil-optimiert, aktuell (kein PDF, keine Fotos von ausgedruckten Karten)
- Öffnungszeiten – immer auf dem neuesten Stand, auch an Feiertagen und in der Urlaubszeit klar kommuniziert
- Telefonnummer und WhatsApp – direkt anklickbar vom Smartphone für schnelle Direktbestellungen
- Tischreservierung – als einfaches Kontaktformular oder Link zu einem Buchungstool
- Fotos – vom Essen, vom Innenraum, von der Atmosphäre. Appetit macht der erste Eindruck.
- Anfahrt und Parkmöglichkeiten – Google Maps eingebunden, damit Gäste direkt navigieren können

Warum ein PDF oder WhatsApp-Foto nicht reicht
Viele Gastronomen laden ihre Speisekarte als PDF hoch oder verschicken Fotos per WhatsApp. Das klingt praktisch – hat aber klare Nachteile:
- PDFs sind auf dem Smartphone schlecht lesbar und müssen umständlich herangezoomt werden.
- Google kann den Inhalt von PDFs nicht vollständig indexieren – Ihre Gerichte tauchen in der Suche gar nicht auf.
- Veraltete Karten im Umlauf führen zu Frust, wenn Preise oder Gerichte sich geändert haben.
- WhatsApp-Anfragen gehen in der Hektik des Betriebs leicht unter.
Eine sauber integrierte digitale Speisekarte auf Ihrer Website lässt sich schnell aktualisieren, ist auf jedem Gerät gut lesbar und gibt Gästen das Gefühl, bei einem professionellen Betrieb zu bestellen.
Facebook reicht auch in der Gastronomie nicht aus
Was für Nagelstudios und Handwerker gilt, gilt für Restaurants genauso: Facebook und Instagram ersetzen keine eigene Website. Öffnungszeiten im Info-Tab werden übersehen, Speisekarten-Posts verschwinden im Feed, und wer kein Facebook-Konto hat, kommt an Ihre Informationen nicht heran. Vor allem: Bei Google tauchen Sie damit nicht auf.
Der erste Schritt muss nicht groß sein
Eine professionelle Restaurant-Website muss nicht mit einem komplexen Online-Bestellsystem starten. Oft genügt für den Anfang eine saubere, mobil-optimierte Seite mit Speisekarte, Öffnungszeiten, Telefon und einem Foto-Eindruck vom Betrieb – bereit für Google, bereit für Direktbestellungen, ohne Provision.
Ich bin Webentwickler aus Westoverledingen und helfe Gastronomiebetrieben in der Region Papenburg, Leer und Emden dabei, online sichtbar zu werden und Bestellungen direkt entgegenzunehmen. Mehr zu meinem Angebot für Gastronomen finden Sie auf der Seite Website für Gastronomie in Ostfriesland.
Sie haben eine Pizzeria, ein Café oder ein Restaurant und wollen wissen, was für Ihren Betrieb sinnvoll ist? Melden Sie sich für ein kostenloses Erstgespräch – ich schaue mir Ihre Situation an und gebe eine ehrliche Einschätzung, was Ihnen wirklich hilft.